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News-Detail

Instandsetzung von Deutschlands längster Hängebrücke in Emmerich

Sie gilt als eines der markantesten Wahrzeichen des Niederrheins: die Rheinbrücke Emmerich-Kleve. Deutschlands längste Hängebrücke (803 Meter) wurde 1965 eingeweiht und wird täglich von rund 21.000 Fahrzeugen befahren. Um die „Golden Gate vom Niederrhein“ fit zu machen für die nächsten Jahrzehnte, wird sie derzeit im Auftrag der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein umfassend erneuert.

  • Bauprojekte

Die Gesamtinstandsetzungsmaßnahme erfolgt in drei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten, um den Verkehr über die Rheinbrücke möglichst dauerhaft aufrechtzuerhalten. Unsere EUROVIA Business Units Bauwerkinstandsetzung und Xanten wurden für den zweiten Bauabschnitt beauftragt. Im Fokus stehen die oberflächennahe Instandsetzung des Überbaus und die Erneuerung der Kreuzungsbereiche. 

Laufende und geplante Maßnahmen dabei sind:

  • Erneuerung der Beläge (Fahrbahn, Rad- und Gehwege, Kreuzungsbereiche)
  • Barrierefreier Ausbau der Busbuchten in Kleve
  • Erneuerung der Abdichtung, der Geländer und Schutzeinrichtung der Strombrücke
  • Überarbeitung der Geländer der Vorlandbrücke
  • Erneuerung der Entwässerungsabläufe
  • Elektroinstallationen im Verankerungskörper
  • Erneuerung der Deckenplatten der Verankerungskörper

Seit September 2024 sind unsere EUROVIA Business Units vor Ort. Seitdem wurden auf der einen Hälfte der Brücke der Asphalt und die Beschichtungen bereits entfernt und Fußpunkte aufgeschweißt, um neue Schutzplankensysteme aufzusetzen. Aktuell arbeiten die EUROVIA Business Units daran, neuen Korrosionsschutz aufzutragen und Asphalt einzubauen. Diese Arbeiten laufen bis Mai 2026, danach erfolgt die Erneuerung der anderen Seite. 

„Diese Baumaßnahme ist schon außergewöhnlich“, sagt Florian Verstappen, Bauleiter der EUROVIA Business Unit Bauwerkinstandsetzung. „Wir sprechen hier über die Instandsetzung einer über 800 Meter langen Brücke und rund 16.000 Quadratmetern Fläche, die wir bearbeiten müssen. Der Arbeitsaufwand ist schon groß. Aber wir sind stolz, hier mitwirken zu dürfen und damit die Brücke fit zu machen für die nächsten 50 Jahre.“