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News-Detail

EUROVIA: Umbau Busbetriebshof mit neuer Ladeinfrastruktur in Wiesbaden

Als Teil eines Konsortiums hat die Zweigstelle Koblenz der EUROVIA Niederlassung Rhein-Saar den Umbau des Busbetriebshofes und den Tief- und Leitungsbau zur Errichtung der Ladeinfrastruktur auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern erfolgreich abgeschlossen.

Konsortium aus EUROVIA, Actemium und Omexom übernimmt Bauauftrag

Die Wiesbadener ESWE Verkehrsgesellschaft mbH will ihre gesamte Busflotte von Diesel- auf Elektro- und Wasserstoffantrieb umstellen. Dazu ist ein weiträumiger Umbau des Busbetriebshofs sowie die Errichtung einer entsprechenden Ladeinfrastruktur mit 120 Ladepunkten für E-Busse erforderlich.

Für diese umfangreichen Bauarbeiten wurde ein Konsortium mit der EUROVIA Zweigstelle Koblenz der Niederlassung Rhein-Saar beauftragt. Während EUROVIA die Erd- und Straßenbauarbeiten erledigt, sind zwei weitere spezialisierte Schwestermarken von VINCI vor Ort: Von der Actemium Deutschland GmbH mit Sitz in Spremberg wurden gemeinsam mit der Omexom Kraft- und Lichtanlagen GmbH und EUROVIA die kompletten Planungsleistungen inklusive der Gesamtkonzepterstellung – von der Mittelspannung bis zur Ladesäule – und in Zusammenarbeit mit der Omexom das Engineering der Stromversorgung erbracht. Von Omexom stammt unter anderem auch die Doppelstock-Trafostation. 

Komplexe Arbeiten bei laufendem Betrieb in drei Abschnitten

Die Bauarbeiten am Gesamtprojekt sind in drei Blöcke unterteilt. Im April 2020 erfolgte der Start der gesamten Baumaßnahme. Sämtliche Leistungen wurden auf dem Betriebsgelände der ESWE Verkehrsgesellschaft Wiesbaden in der Gartenfeldstraße 19 in Wiesbaden erbracht. 

Die EUROVIA Zweigstelle Koblenz hat bei dem Bauauftrag umfangreiche Abbruch-, Erd- und Entwässerungsarbeiten durchgeführt. So wurden etwa insgesamt 8.000 Quadratmeter alte Pflasteroberfläche aufgenommen und entsorgt, circa 7.500 Kubikmeter Aushub und Untergrundverbesserungen vorgenommen sowie 300 Meter Beton-Schlitzrinnen verlegt. Weiterhin beinhaltet der Auftrag die Herstellung von Stahlbetonkabelkanälen als Technikinseln aus Betonfertigteilen mit den Abmessungen von H=1,70m und B=1,40m auf einer Länge von 220 Metern.  

Bauarbeiten bei laufendem Betrieb

Ebenso hat die Zweigstelle Koblenz die jeweilige Zuleitung von den drei neuen Schaltanlagen-Gebäuden zu den Technikinseln sowie die Verrohrungen von ca. 10.500 Metern Leerrohre zu insgesamt 120 Ladepunkten hergestellt. Die neue Oberfläche wurde mit Großformat-Betonpflastersteinen mit einer Stärke von 16 Zentimetern hergestellt.

Thomas Bauhaus, Oberbauleiter der Zweigstelle Koblenz: „Wir sind unglaublich stolz, dass wir die Bauarbeiten für dieses Großprojekt im April 2024 fertigstellen konnten. Die Arbeit über die Jahre hatte viele Herausforderungen mit sich gebracht – zum Beispiel erfolgten alle Arbeiten bei laufendem Betrieb des Busbetriebshofes. Wir mussten also die Beeinträchtigungen für den Busbetrieb so gering wie möglich halten. Außerdem haben wir sämtliche Arbeiten bei zweien der drei Abschnitte unter einer Überdachung durchgeführt, was eine besondere baulogistische Herausforderung darstellte. Nun ist alles fertiggestellt, und wir freuen uns, mit unseren Arbeiten die Umstellung der Busflotte in Wiesbaden auf E-Busse begleitet zu haben.“