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100 Jahre Essen 0308

Essen, 17. Mai 2018 - Anlässlich der Gründung der „Gesellschaft für Teerstraßenbau“, der ersten Vorgängergesellschaft der EUROVIA in Deutschland, am 13. Mai 1918, feiert der Wegbereiter im Straßenbau auf sechs bundesweiten Veranstaltungen mit Auftraggebern, Lieferanten, Partnern und Mitarbeitern.

Nur unweit des ersten Firmensitzes in Essen, zelebrierte die Region West der EUROVIA, deshalb unter der Leitung von Herrn Oliver Nohse, dieses Ereignis am 17. Mai mit rund 350 geladenen Gästen auf Zeche Zollverein in Essen. Sowohl Pierre Anjolras, geschäftsführender Direktor der EUROVIA Gruppe in Frankreich, als auch Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, gratulierten dem Jubilar. Neben einer Wanderausstellung, die auf zahlreichen Schautafeln unter anderem die bewegende 100-jährige Geschichte der Firma erzählt, gab es eine Vortragsreihe, die die Anwesenden von der Vergangenheit, über die Gegenwart, bis hin in die aussichtsreiche Zukunft der EUROVIA führte. „Wir wissen, woher wir kommen, aber die Zukunft und die damit einhergehende Digitalisierung werden uns vor noch nie dagewesene Herausforderungen stellen“, so Oliver Nohse. „Dennoch haben wir bereits heute eine klare Vorstellung davon, wie die Baustelle der Zukunft vermutlich mal aussehen wird.“ Tim Lorenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der EUROVIA GmbH, wies in seinem Vortrag auch daraufhin, dass „sich nicht nur die Abläufe während des Abbaus, der Produktion und der Bauphase selbst automatisieren werden, sondern, dass Straßen zukünftig viel mehr als eine griffige Oberfläche bieten müssen, um die Mobilität der Zukunft zu garantieren. Heizkraftwerke, Datenschnittstellen und Elektroladespuren – die Straße wird vielfältige Zusatzfunktionen aufweisen.“ Die Zeche bot den passenden Rahmen für die Jubiläumsveranstaltung, gehörte die TEERBAU doch über 80 Jahre lang zum Ruhrkohle-Konzern, der mittels der Gründung der Gesellschaft vor 100 Jahren vor allem die Weiterverwertung der eigenen Teerprodukte fördern wollte.