

Planmäßige Verkehrsfreigabe der A4 (A-Modell)
Trotz winterlicher Witterungsbedingungen verlief die Verkehrsfreigabe über die neue Trasse der Bundesautobahn A4 (A-Modell) in Richtung Frankfurt am Main am 6. Januar reibungslos. Die Bau-Arge unter der technischen Federführung der EUROVIA hatte zuvor alle Arbeiten termingerecht abgeschlossen.
Kurz vor 8 Uhr am Morgen wurde die alte Autobahnauffahrt Eisenach-West gesperrt und der Verkehr von der Polizei über die Bundesstraße 7 zur neu gebauten Anschlussstelle und weiter auf die Autobahn geführt. Bereits eine halbe Stunde später waren Bagger der EUROVIA und der Fa. RÄDLINGER im Einsatz, um die alte Autobahn im Bereich Rasthof Eisenach abzutragen. Anschließend wurde die Auffahrt vom Rasthof Eisenach in Richtung Dresden auf die neue Trasse hergestellt. Die Autobahnspuren in Richtung Dresden konnten dann am 8. Januar einen Tag früher als geplant für den Verkehr freigegeben werden. Auch hier kam es zu keinen nennenswerten Beeinträchtigungen. Damit sind nun 24,5 km der Umgehung Hörselberge unter Verkehr (18,5 km unter 3+3-Verkehr sowie 6 km unter 2+2-Verkehr).
537 Sportler erkundeten am 10. Januar per pedes ein Teilstück der alten Autobahn in Richtung Dresden beim ersten und wohl einzigen A4-Lauf. Die 16,1 km lange Strecke vom Kleinen Hörselberg bis Sättelstädt war zuvor von den Winterdiensten der Via Solutions Thüringen von Eis und Schnee befreit worden. Die Eurovia Infra GmbH ist zusammen mit der Via Solutions als Sponsor für den Lauf aufgetreten.
In den nächsten Monaten werden die Partner der bauausführenden Arge unter Leitung der EUROVIA die alte A4 zurückbauen. Im Sommer, knapp drei Jahre nachdem ein Bieterkonsortium aus VINCI Concessions und HOCHTIEF den Zuschlag für das A-Modell erhalten hatte (wir berichteten), soll die gesamte neu gebaute Strecke der A4 dann feierlich eingeweiht und freigegeben werden.




