

Gelungene Sprengung eines Schornsteins
Pünktlich um 12 Uhr mittags kippte er in das sorgfältig vorbereitete Fallbett aus Kies, der 51 m hohe und 380 t schwere Schornstein des ehemaligen Werkes Stibiox in Braunschweig. Genau 3,2 kg gelatinösen Sprengstoffs waren zuvor von Sprengmeister Jürgen Bartsch, der damit seinen 131. Schornstein zu Fall brachte, und seinen Mitarbeitern der Zweigstelle Nord (Berlin) von der Niederlassung Abbruch und Erdbau (EUROVIA Beton) auf 16 Bohrlöcher verteilt worden. Innerhalb weniger Sekunden war der in den 1950er Jahren errichtete Mauerwerkschornstein dann nur noch ein Haufen Schutt.
Die am 11. August durchgeführte Sprengung ist Teil der Sanierung des rund 9.000 m2 großen ehemaligen Werksgeländes, die die EUROVIA-Mitarbeiter im Auftrag der Stadt Braunschweig seit März durchführen. Da sämtliche Arbeiten – Entkernung, Asbestsanierung, Abbruch- und Erdarbeiten – in kontaminierten Bereichen ausgeführt wurden, mussten die Mitarbeiter mit Schutzausrüstungen wie Atemmasken und Einweganzügen arbeiten; auf den Abbruchbaggern kamen Schutzbelüftungsanlagen zum Einsatz.
Die Abbruch- und Sanierungsarbeiten mit einem Auftragsvolumen von rund 500.000 EUR sollen noch im August abgeschlossen werden.


