

27.000 Euro für den guten Zweck
Die VINCI-Stiftung für gesellschaftliche Verantwortung, die wie die EUROVIA zum VINCI-Konzernverbund gehört, hat zwei weitere soziale Projekte mit Beträgen von 12.000 beziehungsweise 15.000 Euro unterstützt. Die Projekte werden von EUROVIA-Mitarbeitern als Projektpate begleitet.
Eine Spende in Höhe von 12.000 Euro hat der Berliner Verein Straßenkinder e.V. am 26. August 2011 von der VINCI-Stiftung erhalten. Nathalie Vogt, Geschäftsführerin der Stiftung, überreichte den Scheck gemeinsam mit Projektpatin Simone Mix, Buchhalterin bei der EUROVIA Services GmbH in Berlin, an den Vereinsvorsitzenden Eckhard Baumann. Die gemeinnützige Organisation kümmert sich um Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben oder die von Bildungsarmut und sozialen Schieflagen betroffen sind. „Nach offiziellen Schätzungen leben rund 10.000 Straßenkinder in Deutschland, davon weit über 3.000 in Berlin“, erklärt Simone Mix, die den Kontakt zur Stiftung vermittelte. Umso wichtiger sei eine gezielte Unterstützung der Vereinsarbeit. Vereinschef Baumann ergänzt: „Die Kinder und Jugendlichen ohne festen Wohnsitz sind häufig junge Ausreißer zwischen zehn und 14 Jahren oder ältere Jugendliche. Oft sind das junge Mütter zwischen 14 und 16 Jahren mit ihren kleinen Kindern. Die Ursachen für die Flucht auf die Straße sind mangelnde Aufmerksamkeit der Eltern, dauernder Streit, schlechte Schulleistungen oder sexuelle und körperliche Gewalt.“ Straßenkinder e.V. leistet Akuthilfe in Notsituationen mit Essen, Kleidung, warmen Decken und Hygienemöglichkeiten. Die Spende der VINCI-Stiftung kommt dem angeschlossenen „Kinder- und Jugendhaus Bolle“ zugute. Die Einrichtung des Vereins betreut täglich bis zu 100 Kinder und Jugendliche. Im Angebot sind warmes Essen, Hausaufgabenbetreuung, schulische Nachhilfe und Vorbereitung auf Klassenarbeiten, außerdem Ausbildungsplatz-Vermittlung, Freizeitbeschäftigungen sowie eine Bibliothek.
Einen weiteren Scheck in Höhe von 15.000 Euro übergab die VINCI-Stiftung am 30. August an das Pino Café in Pinneberg. Das Beschäftigungsprojekt der Diakonie des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein benötigt das Geld für den Kauf und die Installation eines Kühlsystems in der Küche. Zehn langzeitarbeitslose Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren qualifizieren sich im Pino Café vor allem im Bereich Hauswirtschaft. Dazu gehören Einkäufe, Anrichten, die Zubereitung von Mahlzeiten, Reinigung der Räumlichkeiten und Service. Schwerpunkte der sozialpädagogischen Betreuung bilden Schuldenberatungen, der Umgang mit Suchtproblemen sowie das Anfertigen von Bewerbungsunterlagen. Projektpate Stephan Hedt, Zweigstellenleiter der EUROVIA Teerbau GmbH in Hamburg, der den Kontakt zur VINCI-Stiftung herstellte, vermittelt darüber hinaus Praktikumsplätze bei der EUROVIA. „Bei entsprechender Eignung bieten wir gern Perspektiven zur beruflichen Neuorientierung im modernen Verkehrswegebau“, betont Hedt. Ziel des Pino Café ist die Integration der Teilnehmer in den ersten Arbeitsmarkt.
Die VINCI-Stiftung für gesellschaftliche Verantwortung fördert bundesweit Projekte, die sich der Aus- und Weiterbildung sowie der Wiedereingliederung sozialer Randgruppen widmen. Sie gehört zu einem der weltgrößten Bau- und Konzessionsunternehmen, dem VINCI-Konzern mit Sitz in Frankreich, und unterstützt auch das gesellschaftliche Engagement von Konzernmitarbeitern, die sich als Paten aktiv in das von ihnen betreute Projekt einbringen. Die EUROVIA GmbH als ein Unternehmen von VINCI hat sich diesen Zielen ebenfalls verschrieben.



